24.03.2012 Generalversammlung

17 Uhr im Proberaum

Die Geschichte

PlatzhalterbildDer Gründer und heutige Ehrendirigent Helmut Gust hatte 1980 die Idee, eine eigene Kapelle auf die Beine zu stellen. Genügend "Potential" hierfür war vorhanden: Schließlich waren alle sechs Kinder sowie der älteste Schwiegersohn musikalisch vorbelastet. So kam es, dass man sich erst unreglemäßig, später regelmäßig jeden Samstag im Hause des Schiegersohnes "Paul Wolters" zu einer Übungsstunde zusammenfand. Angelockt durch die musikalischen Klänge fanden sich schnell weitere Musikbegeisterte. Außerdem unterrichtete Helmut Gust unermüdlich Kinder und Jugendliche aus, sodass die Zahl der Musiker schnell auf ein stattliches Maß anstieg. Der Bekanntheitsgrad wuchs und so absolvierte die Kapelle die ersten Auftritte, zunächst kleinere Ständchen im Bekanntenkreis, später auch öffentliche Auftritte.

GruppenfotoZur musikalischen Präsentation gehört auch eine entsprechende Optik. So wurden 1986 Uniformen mit einen für die junge Kapelle enormen finanziellen Klimmzug angeschafft. Im gleichen Jahr engagierte die Kapelle einen renommierten Kapellmeister und Musiklehrer. Unter seiner Stabführung verzeichnete die Kapelle einen beachtlichen Aufschwung. Ein herausragendes Ereignis dieser Zeit war das Kurkonzert auf der Insel Spiekeroog im Jahre 1988.

Die Zahl der ativen Musiker erreichte fast die 40er-Marke. Der Proberaum bei Familie Wolter platzte aus allen Nähten, sodass im Jahre 1990, dank städtischer Unterstützung, ein Klassenraum in der Pestalozzi-Schule bezogen werden konnte. Im selben Jahr übernahm Günter Gust, inzwischen ausgestattet mit allen notwendigen Lehrabschlüssen und Guenter DirigentAusbildungsgängen, den Dirigentenstab seines Vaters. Helmut Gust wurde zum Ehrenkapellmeister ernannt, legte damit aber nicht die Hände in den Schoß, sondern blieb seiner großen Leidenschaft, der Ausbildung des Nachwuchses, treu - und das tut er bis heute.

Wie auch für viele andere Ochtruper Spielmannszüge/Blaskapellen wurde die Proberaumproblematik immer unbefriedigender. 1995 zog man in die Kellerräume der Marien-Schule und 1999 richtete man sich einen Proberaum im Beltmann-Bau der Firma von Delden ein, bis die Kapelle im März 2004 endlich in ihren aktuellen und auf Dauer angelegten Proberaum im Stadtmusikhaus, der ehemaligen Kranenbültschule in der Oster, einzog.

Mit der Produktion einer eigenen CD im April 1999 erfüllte sich die Kapelle einen langgehegten Wunsch. Im Tonstudio der Musikakademie Heek-Nienborg wurde unter professionellen Bedingungen in 4-tägiger Arbeit eine CD eingespielt. Die Auflage von immerhin 1000 Stück war anschließend, zur Freude der Kapelle, bis auf ein paar Restexemplare schnell vergriffen.

AdventskonzertIn der jüngeren Vergangenheit konnte die Blaskapelle im November 2003 mit ihrem ersten eigenen Konzert in der Aula des Schulzentrums auf sich aufmerksam machen. Auch das Adventskonzert im Dezember 2004 und das Neujahrskonzert 2009, zusammen mit dem Ochtruper Männerchor, hat bei der Ochtruper Bevölkerung einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zur Unterstützung des Dirigenten Günter hat die Kapelle seit 2004 den Musikschullehrer Horst Rapp engagiert. Horst leitet auch seit 2004 die Nachwuchs-Musiker der Ensemble Gruppe. Aus dieser Gruppe absolvierten schon viele Jungendlichen die D1 Prüfung und   verstärken seither die Blaskapelle.